An die Abonnenten des CDU-Info-Dienstes
Sehr geehrte Damen und Herren,
am letzten Donnerstag hat der Ausschuss für kommunale Dienste (AKD) beschlossen, das Haus 2 der Comenius-Schule zu sanieren. Dieses befindet sich an der nordwestlichen Seite der Schule und grenzt an die neu gebaute Sporthalle. Eine Hälfte dieses Hauses wurde bis vor kurzem für Ausschusssitzungen der Stadt genutzt.
Künftig soll das Gebäude als Proberaum für Theatergruppen der Schule und zur Unterbringung der Spieliothek genutzt werden. Die Sanierungskosten belaufen sich auf mehr als 1 Mio. Euro. Ob das Gebäude jemals wieder für den eigentlichen Unterricht benötigt wird, kann heute noch nicht gesagt werden. Die CDU hat gegen die Sanierung in dieser Form gestimmt. Die Begründung finden Sie in der Presseerklärung im Anhang.
Mit freundlichem Gruß
Für den Info-Dienst der CDU
Klaus-H. Hensel
PS: Übrigens, Sie erreichen die CDU im Internet unter: http://www.cdu-quickborn.de
CDU: Sanierung des Schulpavillons ist Verschwendung von Steuergeldern. Die Stadt kann sich keinen Luxus mehr leisten
Nicht nachvollziehbar ist die Entscheidung des zuständigen Fachausschusses für die Quickborner CDU, eine Million Euro für die Sanierung des Schulpavillons in der Comenius-Schule bereitzustellen. „ Obwohl wir im Ausschuss dafür geworben hatten, noch andere Möglichkeiten zu prüfen, wurde diese Summe ohne größere Diskussion kurzerhand genehmigt und das bei einer Haushaltslage, die nach wie vor mit zweistelligen Millionenbeträgen alles andere als gut aussieht, “ so CDU-Pressesprecher Bernd Weiher. „Derart leichtfertig mit Steuergeldern umzugehen, ist für mich verantwortungslos. Wenigstens auf die Sanitäreinrichtungen, die mit 65 TSD. Euro veranschlagt sind, hätte man verzichten können angesichts der Tatsache, dass alle Schüler über den Schulhof laufen müssen, um die Sanitäreinrichtungen der Schule erreichen zu können.“
Ob die Räumlichkeiten langfristig benötigt werden, steht nicht fest. Neben der Schule, die dort eine Probebühne für ihr Kursangebot erhalten wird, soll die Spieliothek in den Räumen untergebracht werden. „Niemand kann sagen, ob die Räume in 10 Jahren noch gebraucht werden. Eine Investition von einer Million Euro zu tätigen, die auf derart unsicheren Füßen steht, ist für uns unverständlich.“ Selbstverständlich lernen Schüler beim Theaterspielen freies Reden und nehmen auch etwas für ihren Berufsweg mit, aber gleichzeitig sollten die Schüler auch lernen, dass man nicht mehr Geld ausgeben kann, als man hat und dieses Projekt ist dafür in Gänze ungeeignet. Die Spieliothek leistet aus Sicht der CDU ohne Frage eine wertvolle und dazu auch noch ehrenamtliche Arbeit. Trotzdem gibt es viele andere ehrenamtlich tätige Vereine in Quickborn und die Finanzen der Stadt geben es einfach nicht her, für alle Vereine derart hohe Beträge aufzuwenden. „Besonders enttäuschend war in diesem Zusammenhang mal wieder die FDP, die stets lautstark nach Kosteneinsparungen ruft, um den Haushalt zu konsolidieren, aber andererseits wie in diesem Fall das Geld mit dem Füllhorn ausschüttet,“ so Weiher . Selbst wenn das Haus im Falle einer Änderung der Situation anderen Nutzungen zugeführt werden könnte, wäre das aus Sicht der CDU ein Luxus, den sich die Stadt einfach nicht mehr leisten kann.
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